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Grabgestaltung

Die Grabgestaltung wird bunter und individueller

Grabgestaltung

Gräber werden zunehmend individuell gestaltet, beobachtete Peter Wizenmann, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Reutlinger Friedhofsgärtner. Neben diesem Trend zur Individualität würden auch immer häufiger lebensfrohe Farben bei der Bepflanzung der letzten Ruhestätte verlangt.

Immer mehr Angehörige beauftragen Friedhofsgärtner mit der Grabpflege, insbesondere, wenn sie nicht am Ort des Verstorbenen wohnen. "In der Regel schaffen Friedhofsgärtner auf einem Grab eine Freifläche am Kopf- oder Fußende oder in der Mitte", erläutert Peter Wizenmann, "um dort Platz für eine Wechselbepflanzung zu schaffen". Dort finden dann je nach Jahreszeit saisonale Pflanzen Raum, die möglichst lange blühen und so für Farbe auf dem Friedhof sorgen.

Farbenfrohe Grabgestaltung mit zur Jahreszeit passenden Blumen

"Früher wurden Gräber meist nur mit einer Pflanze bepflanzt", sagt der Vertreter der Reutlinger Friedhofsgärtner. "Heute sind es verschiedene Blumen, das macht die Sache lebhafter." Je nach Saison und Wünschen der Angehörigen seien im Frühjahr Stiefmütterchen und Bellis beliebt, im Sommer seien es eher Begonien verschiedenster Art. "Im Herbst sind weiße Caluna, die etwas trompetenhaft aussehen, stark im Kommen", beobachtete Wizenmann. Dann bringen die winterharten Erika etwas Farbe auf die Gräber in einer sonst oft grauen Jahreszeit.

Zwischen den saisonal unterschiedlich bepflanzten Freiflächen sorgen immergrüne Dauerpflanzen wie Cotoneaster für einen gepflegten Anblick eines Grabes. Im Winter ermöglichen Trockengestecke, winterfeste Schalen und Tannenzweige ein würdiges Erscheinungsbild einer letzten Ruhestätte.

Bildquelle: © Petra Beerhalter / Fotolia

Autor: Iris Kreppenhofer